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VORSICHT EINBRUCH: WIE SICHER SIND IHRE FENSTER?

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VORSICHT EINBRUCH: WIE SICHER SIND IHRE FENSTER?
Veröffentlicht in: Ratgeber

„Ein gekipptes Fenster ist ein offenes Fenster!“ Diese Weisheit ist nicht nur den Schlüsseldiensten und der Polizei vertraut, sondern auch den Einbrechern, die es auf Ihr Eigentum und Ihre Wertsachen abgesehen haben. Doch wie sicher sind Ihre Fenster wirklich und wie schützen Sie sich effektiv vor Einbrüchen durch Fenster und Terrassentüren? 

 

ZAHL DER EINBRÜCHE STEIGT – AUCH DURCH FEHLENDE FENSTERSICHERUNGEN

 

Die polizeiliche Kriminalstatistik belegt leider erschreckend, dass die Einbruchsrate 2015 bundesweit um 9,9 Prozent angestiegen ist. Somit wurden allein im vergangenen Jahr über 167.000 Fälle gemeldet. Der Schaden, der dabei verursacht wurde, liegt bei mehr als 440 Millionen Euro. Vor allem Türen und Fenster müssen teuer ersetzt werden. Im Gegensatz zu den TV-Krimis, in denen gerne Scheiben eingeschlagen werden, gehen reale Einbrecher ganz anders vor. Statt Verletzungen durch Scherben und viel Lärm zu riskieren, werden die Fenster ganz einfach ausgehebelt.

Traurig aber war: Schon seit 2006 verzeichnet die Kriminalstatistik einen eklatanten Anstieg der Einbrüche in private Haushalte. Am stärksten betroffen sind die Metropolen Berlin, Hamburg und Bremen.

Traurig aber war: Schon seit 2006 verzeichnet die Kriminalstatistik einen eklatanten Anstieg der Einbrüche in private Haushalte. Am stärksten betroffen sind die Metropolen Berlin, Hamburg und Bremen.

 

Die gute Nachricht: Viele Einbruchsversuche scheitern.

 

Neben den tatsächlich geglückten Einbrüchen, wurden auch mehr als 71.300 Fälle gemeldet, bei denen die Einbrecher gescheitert sind. Dies entspricht immerhin 40 Prozent aller Einbruchsversuche. Diese gute Nachricht ist vor allem dem geschuldet, dass die Sicherheitstechnik für Türen, Tore und Fenster immer besser wird. Zudem werden auch die Menschen immer mehr dafür sensibilisiert, ihr Zuhause sicherer zu machen und Fenster durch technische Möglichkeiten zu schützen. 

 

 

ALLGEMEINE VERHALTENSTIPPS UM EINBRÜCHE DURCH FENSTER UND TÜREN ZU VERMEIDEN

 

    1. „Ein gekipptes Fenster ist ein offenes Fenster“: Nehmen Sie diese Weisheit für sich an und lassen sie Fenster und Terrassentüren stets geschlossen, wenn Sie das Haus verlassen. Ein gekipptes Fenster kann selbst von Laien mühelos geöffnet werden und ist eine der Hauptursachen, warum Einbrecher so leichtes Spiel haben.

 

    1. Verwenden Sie stets abschließbare Fenstergriffe. Dies gilt insbesondere für leicht zugängliche Fenster, wie z.B. im Erdgeschoss.

 

    1. Zuziehen reicht nicht: Schließen Sie Ihre Türen mit dem Schlüssel ab. Der uralte Trick mit der EC-Karte funktioniert auch heute noch wunderbar, solange die Tür nicht richtig verschlossen ist.

 

    1. Reden Sie mit Anwohnern oder Nachbarn, die von einem Einbruch betroffen sind. Oftmals kehren Einbrecher in die gleichen „Einzugsgebiete“ zurück. Bringen Sie in Erfahrung, wie die Einbrecher vorgehen. Vielleicht reichen bereits kleine technische Maßnahmen an Türen und Fenstern aus, um dem entgegenzuwirken.

 

    1. Hinterlassen Sie keine Zweitschlüssel unter Fußmatten, in Blumentöpfen, unter Ziersteinen usw. Einbrecher kennen die üblichen Verstecke. Geht ein Schlüssel verloren, lassen Sie die Schlösser schnellstmöglich austauschen.

 

  1. Verhalten im Urlaub: Sorgen Sie dafür, dass während Ihrer Reise Ihr Briefkasten geleert wird und Ihre Rollläden ab und zu hinauf- und hinuntergefahren werden. Lassen Sie nicht den Anschein entstehen, es sei niemand zu Hause. Widerstehen Sie der Versuchung, die Ansage Ihres Anrufbeantworters während der Reisezeit zu verändern oder über Facebook und Co. Ihren Urlaub anzukündigen.

 

Doch alle guten Verhaltensweisen bringen nichts, wenn Fenster und Türen selbst zum Risiko werden. Wer schon bei der Wahl der richtigen Fenster neben der Wärmedämmung und den Lärmschutz auf Einbruchssicherheit achtet, hat deutlich bessere Karten. Doch welche Fenster sorgen für mehr Schutz vor Einbrechern?

 

 

ZUVERLÄSSIG GESCHÜTZT MIT SICHERHEITSFENSTERN

Die Besonderheit des Sicherheitsglases liegt darin, dass es sich nicht um einfaches Fensterglas, sondern um ein spezielles Verbundsicherheitsglas (VSG) handelt. Genauer betrachtet, sind dies zwei Glasscheiben, die durch eine Sicherheitsfolie zwischen den Scheiben miteinander verbunden sind.

Allein diese Maßnahme reicht schon aus, um es Einbrechern besonders schwer zu machen. Denn anders als beim normalen Fensterglas, kann dieses nicht einfach zerstört werden – und das kostet Zeit. Viel Zeit, die der Einbrecher nicht hat. Denn mit jeder Sekunde, die vergeht, wird es wahrscheinlicher, dass er erwischt wird. Vor allem im Erdgeschossbereich wird dazu geraten, das VSG Glas zu verwenden.

 

 

Auch die Polizei ist von den Vorzügen der Sicherheitsfolie für Fenster überzeugt.

 

Mehr Sicherheit am Fenster durch Fensterbeschläge

 

Das Glas ist eine Möglichkeit, die Beschläge eine andere. Denn was nützen unzerstörbare Sicherheitsscheiben, wenn die Fenster einfach komplett ausgehebelt werden können? Vor allem organisierte Banden gehen längst nicht mehr so rabiat gegen Glasscheiben vor. In der Tat hinterlassen sie kaum Spuren eines Einbruchs. Der Schaden wird oftmals erst im Innern des Hauses sichtbar.

 

Doch extra gesicherte Fensterbeschläge machen selbst routinierten Einbrechern das Leben schwer. Fensterbeschläge verbinden den eigentlichen Fensterflügel mit dem Fensterrahmen. Im Normalfall ist dies keine Hürde für das organisierte Verbrechen. Doch mit speziell zur Sicherheit ausgelegten Multi-Matic Beschlagssystemen sind Fenster besonders sicher ausgestattet.

 

Das Zauberwort für mehr Einbruchssicherheit durch die Multi-Matic Beschlagsysteme lautet I.S.: Intelligente Sicherheit. Diese besonderen Sicherheitszapfen lassen sich ohne Weiteres mit den herkömmlichen Standardschließeinheiten kombinieren und sorgen so für ein sichereres Gefühl in den eigenen vier Wänden.

   

Mehr Tipps und Hinweise rund um die Themen Multi-Matic Beschlagssysteme und Schutz vor Einbrüchen finden Sie gleich hier auf unserer Website.

 

Sicherheitsfenster und Fensterbeschläge richtig kombinieren

 

Genauso wie ein Fensterglas mit Sicherheitsfolie allein nicht ausreicht, ist auch die Nutzung von Sicherheitsbeschlägen kein Garant für absolute Sicherheit. Im Idealfall werden beide Möglichkeiten miteinander kombiniert:

 

  1. Einsatz von VSG Sicherheitsglas
  2. Einsatz von Sicherheitsbeschlägen

 

Ob die Fensterbeschläge wirklich sicher sind, lässt sich auch anhand der angegebenen Widerstandsklasse ableiten. Zu unterscheiden sind die Widerstandsklasse 1 (WK1/RC1) und die Widerstandsklasse 2 (WK 2/RC2). Eine kurze Erläuterung zu den Begrifflichkeiten. Im Jahr 2011 gelten bei Fenstern die europäischen Normen für Einbruchschutz. So wurde aus der Widerstandsklasse bei Fenstern die Resistance Class, abgekürzt RC. Aus WK1 wurde RC1, aus WK2 wurde RC2. Auf die anderen Klassen kann dies natürlich analog übertragen werden. 

 

Wo eignet sich das Sicherheitsfenster nach WK1/RC1?

 

Selbstverständlich benötigt nicht jedes Fenster die höchste Sicherheitsstufe. Für viele Bereiche ist die Widerstandsklasse 1 vollkommen ausreichend. In höheren Etagen, die für einen Einbrecher nicht ohne Leiter oder andere Hilfsmittel zu erreichen sind, eignen sich Sicherheitsfenster nach WK1/RC1 bereits sehr gut. Auch bei diesen sicheren Fenstern kommt die Fensterfolie des Verbundsicherheitsglases zum Einsatz.

Je höher ein Fenster ist, desto unwahrscheinlicher wird es, dass es eingeschlagen, eingetreten oder herausgerissen werden kann.

 

Wo eignet sich das Sicherheitsfenster nach WK2/RC2? 

Die Polizei empfiehlt privaten Haushalten dringend, leicht erreichbare Fenster mit der Widerstandsklasse 2 auszustatten. Dies gilt für Fenster im Erdgeschoss, für Terrassentüren, für Fenster, die durch Treppen oder befestigte Leitern schnell zu erreichen sind und allgemein für Häuser, die eines besonderen Schutzes bedürfen.

 

Je leichter ein Fenster zu erreichen ist, desto sicherer muss es ausgestattet sein.

 

12. Juli 2016
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