Fenster richtig lüften
Warum ist richtiges Lüften von Fenstern so wichtig? Im Überblick

Im Sommer länger lüften als im Winter
Die Luftfeuchtigkeit ist im Sommer generell deutlich höher als Winter. Ein gründlicher Luftaustausch im Vergleich zu den Wintermonaten ist notwendig.

Mehrmals pro Tag - Lüften
Wir raten Ihnen mehrmals am Tag die Fenster zu öffnen und jeweils für eine Dauer von mindestens 5 Minuten, damit die feuche Luft aus den Zimmern entweichen kann.
In den Sommermonaten ist es ratsam 3-4 mal für jeweils 15 Minuten lüften, im Winter hingegen sollte ein 5 müntiges Lüften 2-mal Pro Tag ausreichen.

Lüften nach Kochen und Duschen
Besonders in der Küche und in den Badezimmern entsteht innerhalb kürzester Zeit viel Wasserdampf und zusätzliche Hitze die Räume. Es ist ratsam nach dem Duschen oder kochen die Räumlichkeiten gründlich lüften.

Querlüften
Beim Querlüften entsteht ein Durchzug und ist ein effizientes Stoßlüften. Am besten werden die gegenüberliegenden Fenster geöffnet, um einen zügigeren Luftaustausch zu schaffen.

Stoßlüften statt Dauerlüften in der Kipp-Funktion
Kurzes Stoßlüften ist die beste Art und Weise Feuchtigkeit in den Wohnräumen loszuwerden. Dauerlüften auf Kipp würde mehr Zeit in Anspruch nehmen anstatt das kurze Stoßlüften.

Wäsche am Besten nicht in der Wohnung
Wenn Sie die Möglichkeit haben, sollten Sie die Wäsche nicht in den Wohnräumen trocken lassen, da die abgegebene Feuchtigkeit die Luft unnötigerweise befeuchtet.
3 Gründe warum regelmäßiges Lüften im Haushalt wichtig ist
Um die Deutlichkeit anhand von Beispielen zu erklären, stellen Sie sich bitte eine vierköpfige Familie vor: Eltern mit zwei Kindern. Wie viel Luftfeuchtigkeit in so einem Haushalt zusammenkommt, demonstrieren wir Ihnen gerne:
Wussten Sie, dass...
... eine vierköpfige Familie gibt durch die reine Anwesenheit in der Wohnung etwa 12 Liter Feuchtigkeit in die Raumluft abgibt?
Ja - diese Zahl hört sich viel an und so ist es auch. Sogar im Schlaf geben wir Feuchtigkeit in die Luft des Raumes ab, den Grob geschätzt sind es pro Familienmitglied 40 bis 50 Gramm.
... eine Stunde Duschen circa 2.600 Gramm Wasserdampf erzeugt?
In der Regel geht eine Person nicht eine Stunde duschen, wenn man das jedoch auf vier Personen im Haushalt herunterbricht bleiben circa 15 Minuten Duschen pro Person übrig.
... beim Kochen 600 bis 1.500 Gramm Feuchtigkeit pro Stunde in die Raumluft freigesetzt werden?
Täglich Kochen ist toll und jeder Brillenträger weiß, wie schnell die Brille durch den Wasserdampf beschlägt.
Richtig Lüften und Feuchtigkeit keine Chance geben
Mit dem richtigen Fenster lüften können Sie Feuchtigkeit und einem eventuelle Schimmelbefall entgegenwirken. Eine optimale Raumtemperatur von 20 bis 24 Grad zu gewährleisten, ist ein regelmäßiges Wohnraumlüften erforderlich. Häufiges Stoßlüften nach dem Duschen, Kochen und Schlafen stellen Sie den Austausch von feuchter gegen trockener Luft sicher. Das richtige Lüften hat einen Nebeneffekt, das Raumklima wird sich verbessern.
Hohe Feuchtigkeit im Raum kann dazuführen, dass sich hinter Schränken und Möbeln Schimmel bildet. Es ist von Vorteil, wenn Sie die Möbelstücke nicht direkt an die Wand stellen. Ein Abstand von circa 10 Zentimetern zur Wand ist optimal.
Luftfeuchtigkeit in Räumen - was tun?
Wäsche in der Wohnung
Am besten sollte die nasse Wäsche nicht in der Wohnung getrocknet werden, da die Feuchtigkeit aus der Wäsche die Luftfeuchtigkeit im Raum erhöht und die Schimmelbildung verschlimmert. Leider lässt sich das Wäschetrocknen in der Wohnung jedoch nicht vermeiden, dann sollten Sie den Trocknungsprozess auf jeden Fall in einem beheizbaren Raum verlegen. Auch im Winter sollten Sie auf das Lüften nicht verzichten, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.
Luftfeuchtigkeit messen
Zum Messen der Luftfeuchtigkeit empfehlen wir ein Hygrometer. Die Luftfeuchtigkeit lässt sich schwer einschätzen oder fühlen, im Gegensatz zur Raumtemperatur. Der Wert für eine perfekte Luftfeuchtigkeit beträgt zwischen 40 und 60 Prozent.
Das richtige Raumklima ist jedoch nicht so einfach - ist die Luft zu trocken kratzt es im Hals wo hingegen zu feuchte Luft den Schimmel fördert. Fenster richtig lüften ist auch hier das Stichwort.
Merkmale und Hinweise für falsches Lüftungsverhalten:
Haben sie schon mal Kondenswasser an Ihren Fenstern oder Fensterscheiben beobachtet? Das ist oft ein Anzeichen für zu viel Feuchtigkeit im Raumklima. Die Fensterscheibe ist oftmals die kälteste Stelle im Raum und dort lagert sich die Feuchtigkeit bei unzureichender Lüftung ab. Besonders nach der Nacht in den Schlafzimmern kann man dieses Kondenswasser beobachten.
Fenster lüften - aber wie häufig?
Die Häufigkeit des Lüftens hängt von den Faktoren wie Jahreszeit und Feuchtigkeit in der Wohnung / Haus ab.
Damit im Winter für eien ausreichende Wohnraumlüftung gesorgt ist, reichen 5 Minuten Stoßlüften mehrmals am Tag. Die verbrauchte Luft kann entweichen, die Räumen kühlen jedoch nicht zu stark ab. Denken Sie die Heizung und drehen Sie diese herunter, wenn Sie Lüften.
In den warmen Sommermonaten sollten Sie am Tag circa 30 Minuten über den Tag gelüftet haben. Vorzugsweise am Morgen, am Abend oder in der Nacht. Das gleichzeitige Öffnen von gegenüberliegenden Fenstern (Durchzug) empfehlen wir besonders im Sommer.
Auch das Aufheizen im Sommer sollte im besten Fall so gering wie möglich sein. Tagsüber sollten die Fenster weitestgehend geschlossen bleiben. "Desto höher die Außentemperatur ist, umso länger sollte gelüftet werden."
Lüftungsanlagen und Belüftungsanlagen
Gerade in Neubauten werden immer wieder Belüftungsanlagen in Betracht gezogen. Auch in ganzen Wohnhäusern ist die Nachfrage gestiegen. Mit solchen Lüftungsanlagen kann auf die Fensterlüftung unter Umständen ganz verzichtet werden. Das Stoßlüften ist dann nur noch bei Geruchsfällen, verstärken Schafstoffeinträgen oder sogenannten Feuchtespitzen notwendig.
Manchmal gibt es solche Belüftungsanlagen nur in bestimmten Räumen wie Abluftventilatoren im Badezimmer. Bei allen Belüftungsanlagen muss auf regelmäßigen Wartungen und Filterwechsel geachtet werden. So kann die Funktionalität jährlich von einem Fachpersonal überprüft werden.
Baufeuchte - Neubau & Renovierung
Baufeuchte kann nicht nur bei modernen Neubauten, sondern auch nach Renovierungen oder Sanierungsmaßnahmen entstehen. Dabei ist es entscheidend, wie viel Feuchtigkeit durch Putz- und Estricharbeiten in das Gebäude gelangt ist. Auch die Bauweise von Häusern hat einen Einfluss - Holzhäuser (Leichtbauhäuser) haben weniger Feuchtigkeitsprobleme wie Massivhäuser. Früher war es üblich, dass das "Bautrocknen" eingehalten wird, damit das Haus richtig trocknen kann. Dieser Prozess wird heutzutage aufgrund von Kostengründen kaum bis gar nicht eingehalten. Dieser Trocknungsprozess muss dann von den Erstmietern übernommen werden. Das richtige Fenster lüften und das passende Heizen ist hier unablässig.
Man geht davon aus, dass ein Neubau erst nach 1 bis 2 Jahren die Restbaufeuchte verloren hat.
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