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8 PUNKTE AUF DIE SIE BEIM FENSTERKAUF ACHTEN SOLLTEN

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8 PUNKTE AUF DIE SIE BEIM FENSTERKAUF ACHTEN SOLLTEN
Veröffentlicht in: Ratgeber

Der Einbau von neuen Fenstern bringt viele Vorteile mit sich. Mehr Licht, weniger Heizkosten, mehr Sicherheit um nur einige Beispiele zu nennen. Wir verraten Ihnen auf welche Punkte Sie selber achten können um die perfekten Fenster für Ihr zu Hause zu finden. 

 

Grundsätzlich sollte hier gleich von Anfang an angemerkt werden, dass Fenster zwar lange halten müssen, aber auf gar keinen Fall unverwüstlich sind. Und wer ein Haus nicht neu baut, sondern eine bestehende Immobilie sanieren möchte, wird sich in der Regel um die Erneuerung der Fenster als ersten Meilenstein innerhalb der Sanierung kümmern müssen. Dabei kann also davon ausgegangen werden, dass Fenster heute – je nach verwendetem Material und Verarbeitung – im Schnitt 30 Jahre halten, auch wenn häufig davon ausgegangen wird, dass Fenster nur alle 40 bis 50 Jahre getauscht werden müssen, so ist dies definitiv nicht so. Oftmals sind die eingesetzten Fenster bereits nach 20 Jahren reif für eine erneute Sanierung. Doch worauf ist hierbei zu achten? Als Faustregel sollten bei einem Kauf folgende Punkte beachtet werden:

                                               

(1)          Wärmedämmung,

(2)          Gesamtenergiedurchlass,

(3)          Sonnenschutz,

(4)          Helligkeit,

(5)          Schallschutz,

(6)          Sicherheit,

(7)          Komfort und

(8)          Lüftung.

 

DIE WÄRMEDÄMMUNG

 

Die Wärmedämmung ist in Hinblick auf Fenster vor allem bei der Einsparung der Energiekosten relevant, doch ob und vor allem wie gut ein neues Fenster beim Einsparen der Heizkosten behilflich ist bzw. behilflich sein kann, ist am so genannten Wärmedurchgangskoeffizienten erkennbar. Dieser wird auch als U-Wert bezeichnet und besagt im Wesentlichen, wie viel Temperatur oder Wärme bei einem bestimmten Temperaturgefälle verloren geht. Dabei nimmt man hier ein Gefälle von 1 Grad Kelvin an, wobei gemessen wird, wie viel Wärme dann durch einen Quadratmeter Fensterfläche entweicht. Dabei ist das Temperaturgefälle zwischen Außenbereich und Innenräumen relevant. Der eigentliche Wärmeverlust wird dabei als Wert des W/m2K angegeben, was als Watt pro Quadratmeter Kelvin gesprochen wird. Dieser U-Wert sollte also möglichst klein sein, denn umso geringer der U-Wert ist, desto besser ist die Wärmedämmung (auch: Wärmeisolierung) der Fenster. Wichtig ist auch zu beachten, dass sich der betreffende Wert auf das gesamte Fenster beziehen muss und nicht nur die Verglasung oder ausschließlich den Rahmen bewertet. Der relevante Wert beim Fensterneukauf ist also der Uw-Wert.

 

Normales Glas - 6 Ug

Doppelverglasung - 3 Ug

2-Scheiben-Isolierglas Standard - 1.1 Ug

2-Scheiben-Isolierglas Spezial - dieses Glas - 1.0 Ug

3-Scheiben-Isolierglas - 0.6 Ug

 

Hier ist zudem zu berücksichtigen, dass die aktuelle Energieeinsparverordnung in Hinblick auf eine Veränderung/Sanierung der Fenster bei bestehenden Immobilien, den so genannten Bestandsimmobilien, einen Uw-Wert von max. 1,3 vorschreibt. Allerdings sollte man sich damit im eigenen Interesse nicht zufrieden geben, denn moderne Fenster haben heute weitaus bessere Werte. Dabei sind vor allem hochwertige Kunststofffenster mit einem Kammeraufbau modernsten Dichtungssystemen zu nennen, die Werte bis zu 0,7 oder sogar 1,0 erreichen, was sich wiederum in geringen Heizkosten und einem angenehmen Raumklima niederschlägt.

 

DER GESAMTENERGIEDURCHLASS

 

Ebenfalls relevant, wenn auch weniger wichtig als der Uw-Wert, ist der g-Wert, der angibt, wie viel Energie aus der auftreffenden Sonneneinstrahlung in das Innere des Hauses gelangt und dabei indirekt auch nutzbar ist. Hier sind vor allem Fenster auf der Südseite des Hauses zu berücksichtigen, wobei aber natürlich auch die Fenster der Ostseite und der Westseite relevant sind. Dabei ist der g-Wert aber nicht nur positiv, denn er kann zu einer unerwünschten Überhitzung der Räume an heißen Sommertagen führen. Aber auch der umgekehrte Effekt ist nicht immer erwünscht, denn an kühlen Wintertagen würde dann ebenfalls nur sehr wenig Wärme durch die Sonneneinstrahlung ins Haus gelangen und nutzbar sein. Trotzdem kann man hier einen guten Mittelwert finden. Käufer, die also auf die natürliche Wärme durch die Sonneneinstrahlung nicht verzichten möchten, können deshalb gerne Fenster mit einem hohen g-Wert wählen, sie müssen aber dann für einen ausreichenden Sonnenschutz sorgen, der an heißen Sommertagen das Innere der Räume schützt.

 

DER SONNENSCHUTZ
 

Um einen optimalen Sonnenschutz zu gewährleisten, lohnt es sich, bei Fenstern auf der Südseite des Hauses oder der Immobilie an sich, sogenannte Sonnenschutzgläser zu wählen. Diese besitzen eine Lichtdurchlässigkeit von 50 Prozent bis 70 Prozent. Zu berücksichtigen ist allerdings, dass Sonnenschutzfenster ausdrücklich keinen Blendschutz gewährleisten. Wer sich diese Fenster wie eine große Sonnenbrille vorstellt, wird hier leider enttäuscht. Zudem ist zu berücksichtigen, ob man das wirklich möchte, denn ein verringerter Lichteinfall und somit weniger Helligkeit wären die Konsequenzen, und zwar zu jeder Jahreszeit. Wer das unbedingt vermeiden möchte, greift auch hier zu einer Alternative, die aus schönen Rollläden, Jalousien, Gardinen oder Markisen besteht. Dabei bietet der Markt eine traumhaft schöne Vielfalt, so dass auf keinen erwünschten Sonnenstrahl verzichtet werden muss und an heißen Sommertagen die unerwünschte Überhitzung auf schöne Art und Weise vermieden werden kann.

 

DIE HELLIGKEIT

 

Die Helligkeit eines Fensters ist von verschiedenen Faktoren, wie beispielsweise eventuellen Zusätzen im verwendeten Material und natürlich von der Dicke des Glases, abhängig. Dabei wird die so genannte Lichtdurchlässigkeit in Prozent angegeben. Bei so genannten Wärmeschutzgläsern beträgt der Wert etwa 80 Prozent. Ein weiterer Punkt, der berücksichtigt werden sollte, ist die Fenstergröße, denn je kleiner die Fensterfläche ist, desto mehr erhöht sich dieser Wert. Von daher sollten kleine Fenster immer ein helles Glas besitzen.

 

DER SCHALLSCHUTZ

 

Ein weiterer wichtiger Aspekt beim Kauf neuer Fenster ist natürlich auch der Schallschutz, wobei dieser vor allem an Schulen und Kindergärten, an Spielplätzen, viel befahrenen Gleisanlagen, Straßen und Flughäfen sowie an Industrieanlagen von Bedeutung ist. Wichtig ist der Schall- oder auch Lärmschutz also überall dort, wo unerwünschte Geräusche – in welcher Form auch immer – auftreten. Dabei sind vor allem asymmetrisch aufgebaute Fenster eine Beachtung wert, denn sie sind nicht übermäßig teuer und besitzen auf Grund ihres Aufbaus aus einer dickeren äußeren und einer dünneren inneren Scheibe eine sehr gute Geräusch-Isolation. Weitere Optionen sind Fenster mit einer Dämmung innerhalb der Scheibenzwischenräume, wobei hier häufig Gießharze genutzt werden. Das hat aber den Nachteil, dass die Scheiben auf Grund der erhöhten Dichte auch an Dicke und Gewicht gewinnen, was sich wiederum negativ auf den Bedienkomfort beim Öffnen, Schließen und vor allem Kippen der Fenster auswirken kann. Trotzdem sollte auf Schallschutz nicht verzichtet werden, denn ansonsten kann die Freude am Eigenheim schnell durch die andauernde Geräuschbelästigung getrübt sein.

In puncto Schallschutz ist die beste Alternative eine Schallschutzverglasung. Moderne Fenster, wie sie auch in unserem Onlineshop zu finden sind, besitzen eine spezielle Schallschutzverglasung der Schallschutzklasse 3. Dies entspricht 37dB und einem U-Wert von Ug 1.1. Mit diesen Werten sperrt man nicht nur Lärm aus, man verhindert auch einen nicht gewollten Wärmeverlust.

 

 

DIE SICHERHEIT

Ebenso wichtig, wie der Schallschutz, ist natürlich auch der Einbruchschutz, wobei hier immer noch die Lage der Immobilie zu berücksichtigen ist. In Eigenheimen sollte auf gar keinen Fall darauf verzichtet werden, in Mehrfamilienhäusern ist hier vor allem der untere Wohnbereich relevant. Trotzdem sollte jeder Käufer auf sein eigenes Bauchgefühl und sein persönliches Sicherheitsbedürfnis hören. Wesentliche Merkmale von einbruchhemmenden Fenstern sind vor allem Fenstergriffe mit einer so genannten Drehhemmung, Pilzkopfzapfen oder einem Anbohrschutz am Fenstergriff. Aber auch ein Verbundsicherheitsglas wirkt sich natürlich einbruchhemmend aus, da sich zwischen den zwei Glasscheiben eine Sicherheitsfolie befindet. Dadurch wird es potenziellen Einbrechern schwerer gemacht, denn das Entfernen der Folie kostet wiederum Zeit. Ebenso sinnvoll können Fenster sein, die aus dem Inneren des Hauses heraus zusätzlich abschließbar sind. Aus sicherheitstechnischer Sicht wird eine Widerstandsklasse 2 empfohlen, wobei dies einem RC-Wert von 2 entspricht.

 

DER BEDIENKOMFORT

 

Wichtig bei der Wahl der neuen Fenster ist natürlich immer auch der Bedienkomfort. Dabei erleichtern tief angesetzte Fenstergriffe auch Rollstuhlfahrern oder – sofern dies erwünscht ist – Kindern das Öffnen und Schließen der Fenster. Allerdings sollte hier auch immer die Sicherheit des Kindes berücksichtigt werden, so dass es sinnvoll sein kann, die Fenstergriffe nicht zu tief anzusetzen und das Kinderzimmer zumindest kleinerer Kinder besser selbst zu belüften. Weitere Komfortaspekte sind zudem passende Fliegengitter oder aber Vorrichtungen zur automatischen Beschattung durch Rollladen oder ähnliche Vorrichtungen.

 

DIE LÜFTUNG

 

Ein letzter, aber keineswegs unbedeutender, Aspekt, ist die Lüftung, denn gerade moderne Fenster setzen hier ein absolutes Umdenken voraus. Dabei muss auch dann für einen Luftwechsel gesorgt werden, wenn der Haus- oder Wohnungseigentümer viel unterwegs ist. Gute Lösungen für das Problem einer möglichen häufigen Abwesenheit sind auf jeden Fall Schachtlüfter, Falzlüfter oder eine Lüftungsanlage. Insbesondere in Neubauten muss vorab ein Lüftungskonzept erarbeitet werden um einen ausreichenden Luftaustausch zu gewährleisten.

 

Darüber hinaus können natürlich noch viele weitere Aspekte für die Sanierung von Fenstern wichtig sein, wobei hier unter anderem auch an diverse regionale oder bundespolitische Förderprogramme zu denken ist. Wer sich dafür interessiert, sollte sich am besten direkt bei den zuständigen Stellen oder aber bei seinem ansässigen Architekten beraten lassen.

 

 

 Bildquellen

https://stock.adobe.com/de/stock-photo/woman-near-window-raising-hands-facing-the-sunrise-at-morning/92374605

 

11. April 2016
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